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Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Bemühen um ein friedvolles Zusammenleben in der Kindergartengruppe, geprägt von Akzeptanz und Respekt allen anderen Kindern gegenüber.

Was gehört zu einer so verstandenen Interkulturellen Pädagogik?

Elke Schlösser (2004) betont, dass "Bedürfnisse, Gewohnheiten, Traditionen und Rituale, Normen und Werte einheimischer und zugewanderter Familien durchgängig in der alltäglichen und ganzheitlichen Erziehung mit zu denken (sind)" (S. Alle Bereiche des Kindergartenlebens müssen in das interkulturelle Konzept einbezogen werden: Sprachförderung und Literacy, Essen, Spiel und Sport, aber auch Verkehrs- und Gesundheitserziehung.

Georg Auernheimer (2003) stellt zu Recht fest, dass die Interkulturelle Pädagogik im Wesentlichen durch zwei grundlegende Prinzipien gekennzeichnet ist: erstens durch das Prinzip der Gleichheit und zweitens durch das Prinzip der Anerkennung (S. Das bedeutet einerseits, dass Menschen unabhängig ihrer Herkunft, ihrer Hautfarbe, ihrer Sprache oder ihrer religiösen oder kulturellen Orientierung gleichwertig behandelt werden müssen. Adressaten Interkultureller Pädagogik sind dabei nicht nur die Kinder der Gruppe, die im Ausland geboren und anschließend mit ihren Eltern migriert sind, sondern auch alle hier geborenen oder hier aufgewachsenen Kinder.

Wenn sie den interkulturellen Ansatz mittragen und mitgestalten wollen, müssen sie bereit sein, sich eigene Vorurteile und kulturelle Prägungen bewusst zu machen, um danach vorurteilsbewusst für die Kinder handeln zu können.

Bei der Interkulturelle Pädagogik stehen die Lebenswelten aller Kinder und ihrer Eltern oder ihrer Familien im Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit.

Insgesamt 30 verschiedene Nationalitäten genossen das Fest.

An verschiedene Spielständen hatten die Eltern mit ihren Kindern Spaß: sie gestalteten asiatische Lampen, ließen sich afrikanische Zöpfchen flechten, entdeckten die orientalische Hennamalerei, und naschten am exotischen Bowlestand.

Nach einem gemeinsamen Lied, das die Kinder teilweise in Trachten ihrer Heimatländer sangen, ging es hinunter in den Turnsaal.

Dort war ein reichhaltiges Büfett mit Köstlichkeiten aus vielen Ländern aufgebaut.

Jedes Kind soll die Chance haben, sich in den Räumen und in den Angeboten wiederfinden zu können.

Es muss die Achtung und Wertschätzung seiner Sprache und seiner Kultur im Kindergarten erfahren können, um so in der Lage zu sein, eine positive Identität aufzubauen.

Alle nachfolgenden Informationen werden durch sie wieder so "passend" gemacht, dass sie an bereits bestehende Anknüpfpunkte angekoppelt werden können.